Manuel Schweichler

Heilpraktiker für Psychotherapie

Schlagwort: Tod

“Was soll man jemandem schreiben, der gerade einen geliebten Menschen verloren hat?” fragt die Oma-Kolumne im SZ-Magazin vom 25. Februar 2019. Eine gute Frage, die in diesem Protokoll von Dorothea Wagner auch gute Antworten findet. Ein Text, der Mut macht, nicht sprachlos und stumm zu bleiben. Der einlädt, sich einzulassen auf den jeweiligen Verlust und sich auf die Suche zu machen nach den Besonderheiten des verstorbenen Menschen. Lesenswert.

“Das Ende aller Hoffnungen – Wenn Kinder es nicht ins Leben schaffen”

ist der Titel einer berührenden Hörfunksendung im Deutschlandfunk, die am 05.10.2018 live gesendet wurde. Meine geschätzte Kollegin Heike Brüggemann spricht mit Daniela Wiesler und anderen Gästen über ein sensibles Thema, das doch viele Paare schmerzlich betrifft.

“Jede fünfte Schwangerschaft endet mit einer Fehlgeburt. Trotz der Häufigkeit ist das Thema immer noch ein Tabu. Viele Frauen und Männer schweigen darüber oder bekommen wenig einfühlsame Reaktionen. Wie erleben Frauen das plötzliche Ende ihrer Schwangerschaft, den Verlust ihres Kindes?” so lautet die Ankündigung dieser Sendung. Toll finde ich, dass die Sendung auch die Perspektiven der betroffenen Väter mit in den Blick nimmt. Absolut hörenswert.

“Wer an Krebs erkrankt, muss kämpfen und wer verliert, hat nicht genug gekämpft? Was wir wirklich bekämpfen müssen, ist die Kriegsmetaphorik in der Tumortherapie” schreibt Stella Hombach in der Zeit Online vom 16. März 2018. Recht hat sie und ich finde die Kraft der Sprache sollten wir auch in anderen Themen unseres Lebens nicht unterschätzen. Darum ist dieser Artikel lesenswert.

Völlig aufgelöst

Wenn Eltern sterben, muss man deren Leben in Kisten packen und entsorgen. Was behalten? Sich von der Vergangenheit zu trennen, ist so schwierig wie ein zweiter Abschied. Susanne Schirdewahn schreibt darüber sehr persönlich, ehrlich und sensibel im Zeit Magazin Online vom 05. Mai 2017. Lesenswert.

Tabuthema Fehlgeburt: Warum niemand darüber redet

Wenn Monika Liebner gefragt wird, wie viele Kinder sie hat, sagt sie manchmal noch immer sechs. Vier lebendige und zwei tote. Oft blickt sie dann in entsetzte Gesichter. Ihre Offenheit über die zwei Fehlgeburten verstört ihre Umwelt. Dabei hilft es Liebner nach wie vor, darüber zu sprechen schreibt Anna Fischhaber in der Süddeutschen Online vom 08. Februar 2017. Lesenswert.

“Sterbebegleitung – Von einer, die auszog, das Sterben zu lernen”

Was tun, wenn einem vor der Haustür der Tod begegnet? Ilka Piepgras ließ sich zur Sterbebegleiterin ausbilden. Es wurde das beste Jahr ihres Lebens. Sie berichtet darüber im Zeitmagazin 35/2015 vom 11. September 2015. Ihr Bericht erinnert mich an meine eigene Ausbildung und Engagement als Sterbebegleiter. Lesenswert.

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