“Ich habe 2019 Kontakt zu Manuel aufgenommen, als feststand, dass meine Freundin – die vor wenigen Wochen unsere kleine Tochter zur Welt gebracht hatte – eine unheilbare Nervenkrankheit hat und nur noch wenige Jahre leben wird. 

Gekommen war ich aus zwei Gründen: einerseits für mich selber –  wie ich als 50 jähriger Mann damit umgehen kann, dass meine geliebte Freundin sterben wird. Ausgerechnet jetzt – wo wir alles hatten, was wir uns gewünscht haben. Endlich in Köln in eine neue schöne Wohnung zusammengezogen sind und eine kleine Familie im Entstehen war. Und zweitens: zu überlegen, was das mit unserer kleinen Tochter machen wird, wenn sie mitbekommt, wie es ihrer Mama immer schlechter geht und langsam sterben wird. Wie wird sie aufwachsen – mit einer sterbenden Mutter? Und später ohne Mutter? 

Gleich nach dem ersten Gespräch – das sehr warm und einfühlsam war – habe ich entschieden, häufiger zu kommen und war seitdem immer wieder bei Manuel. Das erste Gespräch war so erleichternd und hilfreich, dass auch die Ablehnung der Kostenübernahme von Seiten der Krankenkasse mich nicht davon abgehalten hat, weitere Gespräche mit Manuel zu führen.

Manuel hat eine sehr ruhige, wohlwollende und wertschätzende Art und kann sehr sehr schön zuhören. Er liess sich auch nicht durch unser tragisches Schicksal aus der Ruhe bringen. Er vermittelte eine sehr angenehme Atmosphäre, in der ich auch sehr schwierige Gedanken aussprechen und besprechen konnte.

Er hat mir aber vor allem einen ganz anderen Blick auf das Thema Tod, Sterben und Trauer aufgezeigt – und auch wie „normal“ solche schwierigen Themen doch sein können. Und auch wie man damit umgehen kann.

Wir haben neben der reinen Frage ‘wie umgehen mit dem anstehenden Tod?’, auch Fragen der Familienkonstellation oder ‘wie organisiere ich das Leben danach?’ besprochen. Daneben die Fragen, wie unsere kleine Tochter damit umgehen wird, wie man es ihr erleichtern kann und was es für Hilfestellungen gibt.

Manuel hat es geschafft, mir ganz tolle Bilder zu geben, die mir in der weiteren Zeit immer im Kopf waren (und  noch sind!) und mir sehr geholfen haben, mit dieser schwierigen Situation über viele Monate umzugehen.

Manuel hat mir aber auch ganz praktische Fragen rund um das Thema Sterben beantwortet, das weite Spektrum der Möglichkeiten aufgezeigt und so geholfen, bestimmte Überlegungen und Entscheidungen schon vorab und ohne die dann eintretende Hektik zu treffen. So war ich etwas vorbereitet auf den anstehenden Tod und wusste gleichzeitig auch immer, dass es mit Manuel jemanden gibt, der mir helfen kann. Das gab und gibt mir große Sicherheit.

Jetzt, nach dem unerwartet frühen Tod meiner Frau, war ich noch einmal bei ihm. Ich konnte feststellen, dass unsere Gespräche sehr geholfen haben und ich einen großen Teil der Trauerarbeit schon geleistet habe. Ich bin nicht in ein tiefes Loch gefallen, sondern wusste meist, was kommen wird und konnte mich darauf vorbereiten. Auch hatte ich Methoden und Bilder bekommen, wie ich mit den Situationen umgehen konnte.

Ich bin Manuel sehr dankbar dafür, dass er mich in der schwierigen Zeit begleitet hat und auch jederzeit für Fragen zur Verfügung stand. Auch als ich kurzfristig zwei Tage vor Weihnachten auf dem Friedhof stand und ich nicht weiter wusste, war er quasi als „Telefonjoker“ sofort mit Rat und Tat zu Seite und hat mir in dem Fall sehr praktische und gute Tipps gegeben.

Ich freue mich, dass ich Manuel und TrauBe kennengelernt habe und weiß, das ich und meine kleine Tochter auch in der Zukunft dort gut aufgehoben sein werden. Nochmal vielen lieben Dank für die tolle Begleitung.”

Achim S., Projektmanager

“Manuel Schweichler hat eine sehr gute Atmosphäre geschaffen und wichtige Impulse in die Gruppe gesetzt, um einen sehr intensiven Austausch zu ermöglichen. Mit seiner ruhigen Art und klaren Führung hat er uns sehr sicher und gut durch den Tag begleitet.”

Teilnehmer des Seminars “Väter von besonderen Kindern”

“Herzlichen Dank für die prompte und ausführliche Nachlese zu unserer wunderbaren Fortbildung, durch die Ihr uns mit so viel Ruhe, Kompetenz und Gespür für die Gruppe, das Thema und füreinander geführt habt.”

Tanja R., Teilnehmerin des Online-Seminars “Trauer von Kindern, Jugendlichen und Angehörigen im Beratungsalltag – vom Umgang mit Trauernden”

“Nach der stillen Geburt unserer Tochter dachte ich zunächst, ich könnte mit den Gefühlen und Ängsten selbständig fertig werden. Die Zeit hat aber gezeigt, dass dies nicht so einfach war. Darum habe ich mich an Herrn Schweichler gewandt und mit ihm regelmäßig über die Auswirkungen dieses tief traurigen Erlebnisses, meine Gefühle und deren laufende Veränderung gesprochen. Diese Gespräche, sein intensives Zuhören und seine stets wohl dosierten guten Hinweise haben mir geholfen, meine Gedanken auch wieder auf positive Dinge zu lenken und langsam Vertrauen ins Leben zu gewinnen. Heute kann ich mit dem Schmerz, der immer bleiben wird, besser umgehen und das Geschehene gut in mein Leben einweben.”

Marc M., Geschäftsführer

“Ich bin zu Manuel Schweichler in die systemische Beratung gekommen, weil auf verschiedenen Ebenen meines Lebens einiges in Schieflage ist. Beruflich und Privat. Meine Gedankengänge und Überlegungen glichen einem Wollknäuel mit 1000 Enden ohne Anfang. Gemeinsam haben wir begonnen aufzuräumen und zu sortieren, Struktur in die Gedankengänge zu bringen, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen, meine Ressourcen zu entdecken und zu nutzen. Die Gespräche geben mir Mut und Kraft, Lösungen zu finden.”

Regina J., Assistentin bei einem gemeinnützigen Träger

Ich habe Herrn Schweichler als einen verantwortungsvollen Zuhörer und Impulsgeber erlebt, der es exzellent verstanden hat, mir durch sein sensibles Hinterfragen zahlreiche Anstöße für eine veränderte Sichtweise auf meine Problemlage zu geben. Herr Schweichler bietet mit seiner professionellen Distanz auch bei emotional belasteten Problemlagen einen sicheren, wertschätzenden Rahmen für das Coaching, auf den ich mich sehr gut einlassen konnte. Besonders motivierend war es, dass jede Sitzung für mich mit direkt umsetzbaren Ergebnissen endete. Ich hatte immer den Eindruck, zielgerichtet im Prozess voranzuschreiten.“ 

Sandra H., Verwaltungsbeamtin