Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in der Auseinandersetzung mit den Themen Trauer und Verlust. Als ausgebildeter Trauerbegleiter (BVT) und ehrenamtlicher Hospizmitarbeiter begegnen mir die unterschiedlichsten Menschen in ihrer Trauer mit vielseitigen Ausdrucksformen.

Individuelle Trauerbegleitung

Gerne begleite ich auch Sie in Zeiten der Trauer persönlich. Das kann ein einmaliges Gespräch sein oder eine Folge von mehreren Terminen über einen längeren Zeitraum. Gemeinsam erarbeiten wir, was Sie individuell in Ihrer besonderen Situation benötigen, was trösten kann und Sie nährt.

Trauerbegleitung in der Gruppe

Im Auftrag des Bestattungshauses Klemmer-Roth leite ich regelmässig Gruppen für Erwachsene in der Kölner Südstadt. Aktuelle Termine entnehmen Sie bitte der Website. Bei Interesse sprechen Sie mich gerne persönlich an!

Services für Unternehmen und Institutionen

Als Experte berate ich beispielsweise Führungskräfte und Personalabteilungen zu Fragen rund um einen würdevollen Umgang mit Trauer, Abschied und Verlust. Gemeinsam mit Ihnen erarbeite ich individuell zu Ihrer Organisation passende Konzepte und unterstütze Sie bei der Umsetzung.

Selbstverständlich begleite ich in Ihrem Auftrag auch betroffene Teams oder einzelne Mitarbeiter in Zeiten von Verlust und Trauer. Durch eine professionelle, mitfühlende Begleitung gelingt es, Fehlzeiten zu reduzieren oder weitestgehend zu vermeiden.  Eine  Sensibilisierung des direkten Umfelds für die besondere Situation von trauernden Kollegen kann stabilisierend wirken und so auch die Produktivität von Teams erhalten.

Trauer kann nicht nur durch den Tod eines nahen Angehörigen entstehen, sondern vergleichbar starke Reaktionen können auch bei lebensbedrohlichen Erkrankungen von Mitarbeitern oder deren Angehörigen auftreten. Trennung und Scheidung sowie der Verlust des Arbeitsplatzes sind ebenfalls Faktoren, die offene oder versteckte Trauerreaktionen auslösen können.

Trauer am Arbeitsplatz

Gemeinsam mit Kolleg*innen aus Deutschland und Österreich bin ich im Netzwerk Trauer am Arbeitsplatz aktiv. Uns allen gemeinsam ist, dass wir uns professionell mit Trauer im Arbeitskontext auseinander setzen. Egal, ob Sie eine akute Begleitung, Krisenintervention, Fortbildung oder Beratung für sich und ihre Institution suchen – bei uns werden Sie fündig! Jede/r von uns arbeitet individuell und mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Angeboten – gemeinsam bilden wir die Vielfalt von Trauerarbeit im beruflichen Zusammenhang ab.

Fortbildungen und Beratung

Wenn Sie Interesse an einer internen Fortbildung oder Beratung zum Thema Trauer und Verlust für Ihre Organisation haben, erstelle ich Ihnen gerne ein passendes Angebot nach Ihrem Bedarf.

Als gut eingespieltes Tandem arbeite ich gerne mit meiner Kollegin Heike Brüggemann zusammen. Gemeinsam können wir gut größere Aufträge und Fortbildungswünsche umsetzen und dabei beide Geschlechter-Perspektiven anbieten. Sprechen Sie einen von uns bei Interesse gerne an!

Publikationen

Gemeinsam mit Heike Brüggemann habe ich 2018 im Auftrag des Zentrum für Trauma- und Konfliktmanagement (ZTK) die Broschüre „Trauer bei Kindern und Jugendlichen“ geschrieben. Sie ist zu beziehen über das ZTK und wird dort folgendermaßen beworben:

„Heike Brüggemann und Manuel Schweichler, die gemeinsam die pädagogische Leitung von TrauBe e. V. Köln inne haben, begleiten und beraten seit vielen Jahren Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die eine Bezugsperson durch Tod verloren haben.

Die von den beiden Autoren vorgelegte Broschüre richtet sich an Eltern, Großeltern, Verwandte, Freunde und Nachbarn von Familien, in denen Kinder und Jugendliche mit Trauer in Berührung kommen. Die Broschüre möchte Mut machen, betroffene Kinder und Jugendliche in ihrer Trauer nicht alleine zu lassen. Sie klärt über mögliche Reaktionen und Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen in den einzelnen Altersstufen auf und gibt Tipps, wie Betroffene hilfreich unterstützt werden können.

Die Autoren bieten mit ihrer Broschüre, die klar, verständlich und praxisbezogen geschrieben ist, einen hilfreichen Ratgeber.

Der Ratgeber eignet sich als Informationsmaterial zum Auslegen in Beratungsstellen, Arztpraxen, therapeutischen und sozialen Einrichtungen, Hospizen und für palliativmedizinische Bereiche.

Er kann Betroffenen in Beratungsgesprächen (z. B. in Rahmen der Trauerbegleitung oder durch die Notfallseelsorge) als zusätzliche Information ausgehändigt werden. Aber auch Angehörige, Lehrkräfte, Erzieher/innen und Interessierte erhalten mit der 44-seitigen Broschüre eine wichtige Unterstützung, um von Trauer betroffene Kinder und Jugendliche achtsam, einfühlend und wertschätzend zu begleiten.“

In Zusammenarbeit mit Ursula Wendel habe ich 2021 die Broschüre „Trauer – Für akut betroffene Menschen und deren Angehörige“ im Auftrag des Zentrum für Trauma- und Konfliktmanagement (ZTK) geschrieben. Sie ist zu beziehen über das ZTK und wird dort folgendermaßen beworben:

„Die Broschüre „Trauer“ ist für Menschen geschrieben, die gerade in Trauer sind oder mit trauernden Menschen zu tun haben. Sie möchte Mut machen, gibt Anregungen und macht die manchmal unverständlich anmutenden Reaktionen und Verhaltensweisen von Trauernden für das Umfeld, aber auch für die Trauernden selbst verständlicher:

Menschen reagieren unterschiedlich auf einen Verlust. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten zu trauern, wie es Menschen gibt.

Trauern strengt an und ist Schwerstarbeit.

Trauer ist eine normale und gesunde Reaktion auf den erlittenen Verlust und keine Krankheit.

Was können von akuter Trauer Betroffene, aber auch Angehörige, Freunde und BegleiterInnen tun?

Die 56-seitige Broschüre gibt auf diese Frage Antworten. Sie soll aufklären, Ängste und Unsicherheiten nehmen, informieren und praktische Anregungen geben. Zudem beschreibt sie hilfreiche und weniger hilfreiche Reaktionen der Mitmenschen auf Trauernde.

Die Broschüre ist klar, verständlich und praxisbezogen geschrieben und dient dazu, Betroffene und Angehörige zu unterstützen. Sie kann konkret in der Beratung im Rahmen der Trauerbegleitung und der Notfallseelsorge eingesetzt werden. Zudem eignet sie sich zur Auslage in Beratungsstellen, bei psychosozialen Diensten, in Kliniken, bei TherapeutInnen, ÄrztInnen und PsychologInnen. Sie kann als zusätzliches Informationsmaterial bei Fortbildungen, Veranstaltungen und Tagungen ausgegeben werden.“